Garnparameter

Zuletzt aktualisiert am 27.05.2021.

Um ein Garn in seiner Struktur und seiner Konstruktion zu bestimmen, müssen verschiedene Eigenschaften herangezogen werden, die sogenannten Garnparameter. Die folgende Liste gibt einen Überblick, welche Faktoren die Eigenschaften und damit maßgebend die Garnqualität beeinflussen. Diese speziellen Verarbeitungen der Fasern finden in Spinnereien und anderen Betrieben, die Textilien verarbeiten, statt.

Fasergeometrie

Die Fasergeometrie wird bestimmt durch die Feinheit der enthaltenen Fasern, den Faserquerschnitt und die Faserlänge der zu einem Garn verarbeitenden kurzen Fasern. Gerade bei Naturfasern kann es hier zu Abweichungen kommen.

Faserausstreckung

Die Ausstreckung der Fasern gibt an, ob die Einzelfasern glatt im Faserverbund liegen oder in sich gewellt sind. Dies hat Einfluss auf das Volumen des Garns und die Dehnbarkeit.

Faseranordnung

Ebenfalls relevant neben der Ausstreckung ist die Anordnung. Je paralleler die Fasern liegen, desto weniger Knotenpunkte und Unregelmäßigkeiten weist das Garn auf. Dadurch sinkt auch die Kraftaufnahme, bevor das Garn reißt.

Faserorientierung

Die Orientierung der Fasern gibt an, in welchem Winkel die Fasern zur Garnachse liegen. Dies kann z. B. durch ein Hochdrehen des Garns genau gesteuert werden.

Homogenität der Fasern

Da es sich bei einem Garn um eine Ansammlung von kurzen Fasern handelt, ist entscheidend, wie homogen die Fasern im Querschnitt sowie über die Länge des Garns verteilt sind.

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