Regeneratfasern

Zuletzt aktualisiert am 27.05.2021.

Regeneratfasern bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und sind somit biobasierte Kunststoffe. Bekannte Vertreter dieser biobasierten Fasern sind Viskose, Lyocell, Modal und Cupro.

In der Textilindustrie werden diese Chemiefasern vor allem für Unterwäsche und Bettwäsche verwendet, Biokunststoffe wie Modal können zu sehr feinen Qualitäten verarbeitet werden.

Die meisten Regeneratfasern sind nicht nur biobasiert, sondern auch biologisch abbaubar. Ausnahmen sind Celluloseacetat (CA) und Cellulosetriacetat (CTA).

Herstellung von Regeneratfasern

Über chemische Prozesse entsteht aus dem natürlichen Rohstoff und der darin befindlichen Zellulose die Regeneratfaser. Um diese aus dem Rohstoff zu extrahieren, wird sie in einer Flüssigkeit gelöst. Diese Spinnlösung wird anschließend durch Spinndüsen gedrückt und härtet dann zu endlos langen Filamenten aus. Diese Filamente können anschließend zu Garn weiterverarbeitet werden.

Dieses Verfahren wird hauptsächlich bei Cellulose angewendet. Cellulose als Rohstoff wird hauptsächlich aus Holz oder Baumwolle gewonnen.


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